Gute Ideen für Bad Dürkheim

Bei ihrem Frühlingsempfang glänzte die CDU Bad Dürkheim mit farbenfrohen Bildern. Die über 90 Besucher konnten in der Diaschau die Erfolge der Stadtpolitik der letzten Jahre bestaunen: Kurpark und renaturierte Isenach, die wieder aufgebaute Saline oder das Mehrgenerationenhaus. Dazu stellte der Vorsitzende Reinhard Stölzel klar: "Das kann nur ein starkes Team erreichen, und das haben wir!"

Die "Kapitäne" dieses Teams von Politikern stellte der Bad Dürkheimer Bundestagsabgeordnete Johannes Steiniger in einer Frage-und-Antwort-Runde näher vor. Neben Stölzel stellten sich Bürgermeister Wolfgang Lutz und der Erste Beigeordnete und Spitzenkandidat Gerd Ester den Fragen nach ihrer Arbeit und den Zielen der CDU. Wolfgang Lutz berichtet unter anderem, dass die Umlegung für das Neubaugebiet "Fronhof II" mit fast 20 Hektar Bauland bald abgeschlossen sei und dann mit der Erschließung begonnen werden könnte. Gerd Ester, unter anderem zuständig für die Sozialpolitik der Stadt, kündigte weitere Verbesserungen der Betreuungsangebote wie der "Betreuenden Grundschule" an.
Reinhard Stölzel, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat und im Kreistag Bad Dürkheim, konnte viele positive Entwicklungen ausmachen, die er in einem Ausspruch einer Mannheimerin verdeutlichte: „Wohnen in Bad Dürkheim ist wie Urlaub. Außerdem: Man hat alles!“ Als wichtigen Baustein einer guten Infrastruktur nannte er ein attraktives Schulangebot. Er forderte daher die Einrichtung einer zusätzlichen Fachoberschule an der Carl-Orff-Realschule plus. Gemeinsam mit der Berufsschule könne dann dies sogar zum Abitur führen - eine echte Alternative zum Gymnasium.

Im Mittelpunkt des Empfangs stand jedoch der zwanglose Austausch mit den Kandidatinnen und Kandidaten der CDU Bad Dürkheim für den Stadtrat und die Ortsbeiräte. Gut erkennbar an den orangenen Namensschildern diskutierten die CDU-Kandidaten, die sich am 25. Mai 2014 zur Wahl stellen, bei Wein und einem Imbiss mit den möglichen Wählern. Und so war am Ende des Abends nicht nur für Reinhard Stölzel klar: "Wir verwirklichen gute Ideen und Visionen. Diese Arbeit für Bad Dürkheim wollen wir fortsetzen."

wirverwirklichen

Rheinpfalz vom 3.4.2014: Lösung für Schandflecke gefordert

Stadt

BAD DÜRKHEIM: Reinhard Stölzel bleibt CDU-Vorsitzender – Bürgermeister Lutz hebt Investitionen hervor – Lob für Beigeordneten Ester
Reinhard Stölzel bleibt Vorsitzender der Dürkheimer CDU. Er wurde wie auch der übrige Vorstand von den Mitgliedern am Dienstag wiedergewählt. Erstmals gibt es das Amt eines Medienreferenten: Die Steuerberaterin Heike Wennagel-Steidel wird diese Aufgabe übernehmen. Neu im neunköpfigen Beirat ist Thorsten Brand.
Stölzel bezeichnete Bad Dürkheim als attraktiven Wohnort, besonders am Herzen liege ihm die Stärkung des Badcharakters (Gesundheitsstadt) sagte er vor 44 anwesenden Mitgliedern in der Weinstube Ester. Hinsichtlich der Therme müsse man sich Gedanken um einen „Plan B“ machen, forderte der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat. „Für das Trio Infernale“, damit bezeichnete Stölzel die Schandflecke Marina, Eden und Alte Molkerei müsse eine Lösung gefunden werden. Und mit Blick auf den anwesenden Peter Schwab ergänzte er: „Die Gondelbahn gehört auch dazu“.In der Planung sei für Senioren ein Wohn- und Pflegeheim (Gebäude neben Zumstein). Wichtige Punkte seien unter anderem die Umlegung und Erschließung des Fronhofs II, die Weiterführung der B 271, die Fertigstellung der A 650 am Feuerberg, die Aufstellung eines Bebauungsplans für die Sonnenwendstraße und den Ausbau des Stadtmuseums im Haus Cartoir. Ausdrücklich sprach er sich gegen Windkraftanlagen am Haardtrand aus. Bürgermeister Wolfgang Lutz ergänzte: „und keine Anlagen im Pfälzer Wald soweit man sie vom Haardtrand aus sehen würde“. Als Höhepunkte der letzten fünf Jahre hob Lutz hervor: die Wiederinbetriebnahme des Gradierbaus mit Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach, die zweite Anbindung des Gewerbegebietes, die Umgestaltung Obermarkt, das Mehrgenerationenhaus sowie die Freilegung der Isenach im Kurpark. „Investitionen bringen die Stadt nach vorn. Von 2009 bis 2014 haben wir Investitionen in Höhe von 37,7 Millionen Euro getätigt“, sagte Lutz. Sowohl Stölzel als auch Lutz bemängelten, dass die Stelle des Ersten Beigeordneten nicht hauptamtlich ist. „Ein Kompliment an Gerd Ester, der das Amt bis zur Schmerzgrenze ausführt“, sagte Stölzel.
Ester gab einen Überblick über einen Teil seines Geschäftsbereiches mit Kindertagesstätten, Ganztagsschule, Hort und Betreuender Grundschule. „2300 Euro gibt die Stadt pro Jahr und Kind als Zuschuss, das geht nur mit soliden Finanzen“, sagte Ester. Den Übergang von der Kita zur Grundschule wolle man für die Kinder erleichtern. Auch die Sportvereine, das Jukib, Mehrgenerationenhaus, Seniorenarbeit und Nachbarschaftshilfe seien wichtige Aspekte der sozialen Arbeit. Der Kassenbericht des Schatzmeisters Manfred Rings zeigte, dass genügend Spielraum für den Kommunalwahlkampf zur Verfügung stehe. Dem Ortsverband gehören rund 200 Mitglieder an. Seit einem Jahr, an jedem zweiten Mittwoch im Monat, trifft sich die CDU bei „Michlers“ als „CDU vor Ort“. Der nächster Termin ist der 9. April. (igf)
Vorstand
Vorsitzender Reinhard Stölzel, 1. stellvertretender Vorsitzender Markus Wolf, 2. Stellvertretende Vorsitzende Gisela Hoffmann, Schatzmeister Manfred Rings, Schriftführer Werner Grill, Medienreferentin Heike Wennagel-Steidel, Beisitzer Reimer Huy, Christina Michler, Johannes Steiniger, Bastian Busch, Thorsten Brand, Alexander Hanke, Bernhard Croce, Marcus Wagner, Arun Patri, Kassenprüfer: Rolf Bart, Frau Roth.

Quelle
Ausgabe
Die Rheinpfalz - Bad Dürkheimer Zeitung - Nr. 79
Datum
Donnerstag, den 3. April 2014
Seite
13

Drei starke Themen

Die Junge Union(JU), die Senioren Union (SU), die Frauen Union (FU) und die Mittelverstandsvereinigung (MIT), Vereinigungen der CDU haben zum Auftakt des Wahlkampfes eine Veranstaltung „Gemeinsam Zukunft Gestalten“ für alle interessierten Bürger und Bürgerinnen organisiert.

Drei Schwerpunktthemen, die allen vier Veranstaltern wichtig sind, wurden ausgewählt und Referenten gesucht. Zum Thema Generationenvertrag konnte Herr Michael Littig vom Vorstand der teckpro AG gewonnen werden, das Thema Gesundheit und Pflege wird Herr Michael Tossman , zertifizierter Pflegeberater im Pflegestützpunkt Neustadt darstellen und das Thema Fachkräftemangel wird Herr Dr. Gerhard F. Wolf als Unternehmer und Präsident der Landesvereinigung der Unternehmerverbände in einem kurzen Statement erklären. Jeweils nach einem Kurzreferat wird der Bundestagskandidat der CDU, Norbert Schindler,MdB, seine politische Einschätzung darlegen. Nach den Darstellungen der Themen durch die Refrenten und dem Bundestagskandidaten ist eine Diskussion mit den interessierten Bürgern gewünscht.

Lockere Gespräche bei einem kleinen Imbiss werden die Veranstaltung beenden.

Termin der Veranstaltung: Mittwoch, den 21.08. 2013, 19.00 Uhr im „Dürkheimer Haus“, Bad Dürkheim, Kaiserslauterer Str.1

Rheinpfalz vom 25.9.2013: Johannes Steiniger ist im Bundestag

Momentaufnahme: Klammheimliche Sensation in der Wahlnacht: Auf Platz 16 der CDU-Landesliste kommt Johannes Steiniger in den Deutschen Bundestag. Mit 26 Jahren. Als erster Abgeordneter aus Bad Dürkheim überhaupt. Heute fliegt er mit Wahlkreissieger Norbert Schindler nach Berlin. Am Nachmittag ist Fraktionssitzung.
 
Von Peter Spengler
 
DSC_0047Kurz nach vier gestern früh klingelt in Seebach das Telefon im Hause Steiniger. Schrecksekunde für die Eltern, der Älteste ist dran, Johannes. „Jo, alles in Ordnung?“ Vater Reinhard steht unter Strom. „Hallo, Papa, entschuldige, dass ich stör’. Ich bin im Bundestag ...“„Ich hab’s ihm erklärt“, lacht der frischgebackene Parlamentarier am Nachmittag in der Lokalredaktion. So eine „Überraschung“ im Morgengrauen muss ja erst einmal verdaut werden: Der Sohnemann als Abgeordneter in Berlin. Quasi über Nacht. Als erster Dürkheimer überhaupt. Ein Traum? Ein Traum!
 
Das starke Wahlergebnis für die CDU am Sonntagabend hat’s möglich gemacht. Von 311 Mandaten für die Union geht ein zweites in den Wahlkreis 209, zusätzlich zum Direktmandat von Norbert Schindler.
 
Listenplatz 16 – den hatte die Junge Union in Rheinland-Pfalz für sich und damit für ihren Landesvorsitzenden aus Bad Dürkheim durchgesetzt. Es ist der erste Platz nach den 15 Wahlkreis-Abgeordneten im Land. Als Steiniger vormittags seinen üblichen Wahldienst im Seebacher Haus versieht, verschwendet er daran keinen Gedanken. Die 1:4-Schlappe als Innenverteidiger mit der „Zweiten“ von Rot-Weiss beschäftigt ihn am Nachmittag mehr. Danach fährt er nach Worms, wo er seit Beginn seiner Referendarzeit an einem Gymnasium vor knapp zwei Monaten eine „Bude“ hat. Und wo er am Abend auf der Wahlparty seines JU-Mitstreiters Jan Metzler dessen Direktsieg in einer bislang uneinnehmbaren SPD-Hochburg feiert.
 
Um halb acht ruft ein anderer JU-Kumpel an, verweist auf das CDU-Landesergebnis. Man habe „mal rumgerechnet. Es könnte reichen ...“ Um Mitternacht liegt Johannes Steiniger im Bett. Stellt aber das Handy ausnahmsweise nicht auf lautlos ...
 
Die SMS kommt gegen vier. „Herzlichen Glückwunsch zum Einzug in den Bundestag“. „Ich bin dann erst mal ins Netz. Und hab’ gesehen, dass da tatsächlich mein Name steht! Seitdem bin ich wach.“
 
Wie viele Anrufe in den zwölf Stunden seither? „Ooch...“ Steiniger kann nur mit den Schultern zucken. Aber 250 „Likes“ auf Facebook sind es rund neun Stunden, nachdem er um sechs nur ein Wort gepostet hat: „Wow“.
 
Gegen acht hat er Norbert Schindler angerufen. Der hat „noch mal gut geschlafen“, wie er uns nachmittags verrät, die Nachricht versetzt ihn in blendende Morgenlaune. „Das ist klasse!“, sagt er der RHEINPFALZ. „Da haben mir die Wählerinnen und Wähler ja schon einen Nachfolger mitgegeben ...“ In vier Jahren tritt der dann mindestens 67-Jährige nicht mehr an, ums Direktmandat könnte sich Steiniger bewerben.
 
Schnee von übermorgen. „Morgen nehm’ ich ihn mit nach Berlin“, kündigt der Mentor an. Er war’s, der den jungen Dürkheimer vor drei Jahren als JU-Landesvorsitzenden ins Spiel gebracht hat. Heute um 10.45 Uhr ab Frankfurt fliegen beide in die Hauptstadt. Um 13 Uhr ist Landesgruppensitzung der CDU Rheinland-Pfalz, um 15 Uhr Fraktionssitzung. Mit der Kanzlerin. Die hat Johannes Steiniger schon zweimal getroffen, glaubt er aber, „dass sie mit meinem Gesicht sofort meinen Namen verbinden wird“.
 
Der junge Seebacher wirkt locker, unverkrampft, wie man ihn kennt. „Viele Fragen werden sich in den nächsten Tagen noch klären.“ Vielleicht haut’s ihn dann erst um, was ihm da gerade widerfährt. Mit beiden Beinen auf dem Boden wird er wohl trotzdem bleiben. Will auch sein zweites Standbein festigen: Mit der Schulbehörde ADD klärt er bereits, wie das mit dem Refendariat weitergehen kann. Seit der elften Klasse strebt er das Lehramt an, er möchte die Ausbildung beenden – und nimmt damit auch seiner Mutter eine spontane Sorge: „Natürlich sind wir sehr stolz“, sagt Helga Steiniger (ihr Mann sogar wie Bolle), „aber es wäre mir ehrlich gesagt lieber gewesen, es wäre erst in einem Jahr so gekommen.“
 
Ihr Ältester nimmt’s, wie’s kam. Als er mit 16 bei der Jungen Union anfing, war kein Gedanke an eine Laufbahn als Berufspolitiker. „Die Möglichkeit, das, was einen interessiert und einem Spaß macht, in ein Mandat umzusetzen“, bot sich erstmals 2009 im Stadtrat. Folgerichtig hat er auch „nicht gezögert“, sich für die Landesliste zur Bundestagswahl aufstellen zu lassen.
 
Dass er einer von etwa 80 Frischlingen in der CDU-Fraktion ist, für die es laut Schindler zunächst mal heißt, „stell dich hinten an“, verbietet ihm nicht, seine Interessen zu nennen: Bildungspolitik, Finanzen, auf der Hand liegt Jugendpolitik.
 
Damit führe er auf höchster Ebene der parlamentarischen Demokratie weiter, was er bei der JU begonnen hat. Deren Landesvorsitz möchte er beibehalten, genau wie sein Mandat als jüngstes Mitglied im Stadtrat. „Das funktioniert bei anderen ja auch.“
 
Ansonsten lässt Johannes Steiniger die Dinge auf sich zu kommen. „Ich gucke mir das an“, ob es auch in Berlin funktioniert und ihm Politik auf dieser Ebene genau so viel Spaß macht. „Wenn nicht, geh’ ich zurück in die Schule.“ Kommentar