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Richtungsentscheidung für Europa

Christine Schneider beim Frühlingsempfang 2019

Im Rahmen dieser Veranstaltung gab die Spitzenkandidatin der rheinland-pfälzischen CDU, Christine Schneider, ein flammendes Plädoyer für Europa ab. Diese Wahl sei richtungsentscheidend für Europa. Übernehmen die Demagogen, die Radikalen und Nationalisten, die immer dagegen sind, die Macht, oder gelingt es den Kräften, denen Europa am Herzen liegt und die wissen, dass wir nur mit einem geeinten Europa in einer starken Gemeinschaft in dieser Welt weiterhin erfolgreich bestehen können, die Bürgerinnen und Bürger zu überzeugen?

Seit 74 Jahren ist auf unserem Heimatkontinent Frieden, so lange, wie nie zuvor in der Geschichte Europas. Das haben wir der starken Gemeinschaft zu verdanken! Die Aufgaben, die vor uns liegen- Frieden, Freiheit, Solidarität, Wohlstand, Umwelt und Migration können wir als einzelnes Land nicht alleine stemmen!

Doch müssen wir uns auf die großen Linien einigen, statt uns im Kleinen zu verlieren- wie das in der Vergangenheit oft beim Bürger angekommen ist.

Auch zum Klimawandel bezog Christine Schneider eindeutig Stellung: wir können nicht immer nach der Politik rufen, wenn etwas schief läuft- sondern müssen auch selbst anpacken. Jeder einzelne kann und muss seinen Beitrag leisten- wir alle müssen unser Konsumverhalten überdenken, wenn wir etwas gegen den Klimawandel tun wollen. Schnell mal nach Mallorca fliegen ist schön, aber beeinflusst auch das Klima. Hier ist der verantwortungsvolle Umgang eines jeden von uns gefragt! Verbote sind nicht der richtige Weg sondern eher die Frage: Was bist Du bereit zu ändern?

Im Anschuss wurde lebhaft diskutiert. Schließlich klang der gelungene Abend mit einem Umtrunk und persönlichen Gesprächen aus.

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Andreas Wolf führt bei CDU vor Ort durch Ungstein

„Wir bauen auf ein gutes Fundament auf und wollen mit neuen Ideen unser Ungstein weiterentwickeln“ fasste CDU-Ortsvorsteherkandidat Andreas Wolf die Ziele der CDU für die kommenden fünf Jahre zusammen.

Beim gut besuchten CDU vor Ort am vergangenen Samstag konnte man an vielen Stellen die Ideen direkt vor Ort erläutern. Am Startpunkt „Bleiche“ ging Andreas Wolf auf die anstehende Hochwasserschutzmaßnahme ein. Diese sei wichtig für die Gänsweide, biete aber auch weitere Chancen. Im Zuge der Baumaßnahme solle der Bereich an der Bleiche zu einem attraktiven Spielplatz für Kinder und Jugendliche ausgebaut werden. „Wir haben hier Platz und können überdies einen Zugang zum Wasser schaffen!“ so Wolf. Auf der Fläche zwischen Zeugen Jehovas und Sportplatz strebe die CDU den Neubau des Ungsteiner Kindergartens an. Dies habe man bereits Ende letzten Jahres im Stadtrat beantragt. Die Notwendigkeit eines Neubaus unter-strichen beim nächsten Halt am Kindergarten der Erste Beigeordnete und Baudezernent Gerd Ester und CDU-Vorsitzender Markus Wolf. „Eine tolle Einrichtung, die sehr gut angenommen wird. Aber das Gebäude bringt Probleme mit sich.“ so Ester. „Aktuell können keine Einjährigen aufgenommen werden, eine Küche um selbst kochen zu können ist nicht möglich, die Parkplatzsituation und der Verkehr am Kindergarten sind gefährlich – alles Punkte, die wir mit einem neuen Standort beheben könnten!“ so Wolf. Ihm schwebe zudem vor einen Raum multifunktional auszubauen. „Dann könnten wir hier einen Generationentreff anbieten – ebenerdig und gut erreichbar“, so Andreas Wolf.

Nächste Station war das Gelände des ehemaligen „Linselöffel“ an der Ecke Weinstraße/Brunnengasse. Andreas Wolf konnte die Pläne des Eigentümers vorstellen. Hier entstehen acht Wohnungen. „Gut dass dieser Schandfleck wegkommt und sich etwas entwickelt!“ so Wolf. Auch wenn ein Anwohner dies kritisch sah wurde die Entwicklung stark begrüßt. Dass der Investor mehr Parkplätze zur Verfügung stelle als gesetzlich vorgeschrieben sei sehr begrüßenswert ergänzte Gerd Ester.

Insgesamt müsse man mit der Dorfsanierung vorankommen. Dass die schadhaften Stellen in den Straßen in den kommenden Wochen ausgebessert würden sei ein Anfang. Aber man müsse in die Sanierung der Straßen einsteigen. „Oberhalb der Kirche können wir uns einen „Platz der Begegnung“ vorstellen. Der jetzige Zustand ist nicht schön. Und einen richtigen Treffpunkt im Dorf haben wir nicht.“ Zeigte Andreas Wolf eine Idee der Ungsteiner CDU-Mannschaft auf. All dies werde jedoch noch attraktiver, wenn die B271 neu endlich gebaut würde. „Diese muss zur Entlastung Ungsteins endlich realisiert werden!“ so CDU-Vorsitzender Markus Wolf.

Kurzfristig müsse der untere Teil des Spielbergwegs realisiert werden. „Wir als Ungsteiner CDU-Kandidaten wollen die Nordspange nicht!“ machte Andreas Wolf deut-lich. Dies deckte sich mit der Meinung der Anwesenden. Besprochen hatte man dies am Weilberg-Parkplatz.

Von dort ging es zum Abschluss für ein Glas Wein ins Weingut Michael Wolf. Andreas Wolf bedankte sich für das Interesse und betonte: „Ich will mich mit aller Kraft für Ungstein einsetzen!“

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Gelungene Auftaktveranstaltung im Hardenburger Bürgerhaus

Am vergangenen Samstag hat die CDU zum Kennenlerntermin ins Bürgerhaus Hardenburg eingeladen. Unter dem Motto „Wir für Hardenburg!“ haben sich die Kandidaten für den Ortsbeirat vorgestellt. Der Spitzenkandidat Thorsten Brand war mit den rund 40 Teilnehmern der Veranstaltung für den Auftakt in die heiße Phase des Wahlkampfes zufrieden.

Der Dürkheimer Bundestagsabgeordnete Johannes Steiniger führte gekonnt und mit der ein oder anderen Anekdote als Moderator durch das rund zweistündige Programm. Zu Beginn griff auch der der 1. Beigeordnete der Stadt Gerd Ester sowie der Vorsitzende des Ortsverbandes der CDU Markus Wolf einige Themen auf, die Hardenburg bewegen und erläuterten anschaulich die Lösungsansätze der Stadt bzw. den aktuellen Stand der Dinge.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der einzelnen Ortsbeiratskandidaten, blieb es an Thorsten Band seine Themen für Hardenburg zu platzieren und in eine offene Diskussion überzuleiten. Bei dieser Diskussionsrunde kristallisierten sich schnell Schwerpunktthemen heraus, die die Hardenburgerinnen und Hardenburger bewegen. „Wir sind bei unseren Themen schon sehr nah am Puls des Ortes, wenn man jetzt so von den Betroffenen hört, wo diese selber Probleme und Sorgen in Hardenburg ausmachen.“ so Brand.

Gerade das Thema Verkehr inkl. des Parkraums bzw. dessen Überwachung wird von den Einwohnerinnen und Einwohnern kritisch gesehen. „Diese Themen hatten wir vorher schon auf der Agenda. Ohne einen starken Ortsbereit, der auch Themen in die Stadt hineinträgt, wird sich an den Problemstellungen aber nichts ändern. Hier sehe ich mich persönlich in der Pflicht.“, verspricht Brand.

Aber auch ganz neue Themen kamen ans Tageslicht. Zum Teil aus der Diskussion heraus und zum anderen in Form von Fragebögen, die im Vorfeld an alle Haushalte im Ort verteilt wurden. Diese konnten und wurden auch am Samstag im Bürgerhaus fleißig abgegeben. Die Ergebnisse werden im Rahmen einen Folgeveranstaltung im Mai präsentiert.

Beim späteren geselligen Ausklang gegen 17.30 Uhr mischten sich alle Kandidaten unter die Besucher und es wurde noch weiter diskutiert sowie sich ausgetauscht. „Das war jetzt der Startschuss für die kommenden Wochen und er ist uns gelungen. Wir ruhen uns nun aber nicht aus, sondern verfolgen unser Ziel konsequent weiter. Dieses lautet ein lebenswertes Hardenburg zu erhalten und für die Zukunft gut aufzustellen.“ so Brand.

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CDU lädt zum Frühlingsempfang zur Kommunal- und Europawahl

Mit Christine Schneider, MdL, der rheinland-pfälzischen CDU-Spitzenkandidatin für die Europawahl konnte die Dürkheimer CDU eine hochkarätige Referentin für ihren diesjährigen Frühlingsempfang gewinnen. Zu diesem lädt die CDU alle Bürgerinnen und Bürger am Montag, 15.4.2019 um 19.00 Uhr in das Kreuzgewölbe des Weinguts Fitz-Ritter herzlich ein.

Schneider referiert über die aktuellen Fragen und Herausforderungen Europas. Daneben stellen CDU-Vorsitzender Markus Wolf und Erster Beigeordneter Gerd Ester die Themen der CDU Bad Dürkheim zur Kommunalwahl vor. „Die anstehenden Kommunal- und Europawahlen sind von entscheidender Bedeutung: Für die weitere Entwicklung unserer Heimatstadt Bad Dürkheim wie für unser geeintes Europa. Und wir sind überzeugt: Für beides braucht es eine starke CDU!“ so CDU-Vorsitzender Markus Wolf. Welche Themen dabei aus Sicht der CDU eine Rolle spielen, soll an diesem Abend beleuchtet werden. Neben den kurzen Reden soll ausreichend Raum zur Diskussion, aber auch zum persönlichen Austausch bestehen.

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CDU vor Ort in Grethen-Hausen unterwegs

Mit über 35 Teilnehmern war die CDU am Samstag 6.4.2019 in Grethen-Hausen vor Ort unterwegs. Geführt von Ortsvorsteher Rolf Jochum war man bei einem Spaziergang durch den Ort vom Parkplatz unterhalb der katholischen Kirche zum Netto unterwegs. Unterstützt wurde Jochum vom CDU-Vorsitzenden Markus Wolf, dem Ersten Beigeordneten der Stadt Gerd Ester und dem Dürkheimer Bundestagsabgeordneten Johannes Steiniger.

Bereits am Startpunkt wurde intensiv diskutiert. Der in den letzten Jahren realisierte Ausbau des Parkplatzes wurde allseits begrüßt. Kritischer wurde die aktuelle Situation an der Bundesstraße gesehen. „Wir brauchen niedrigere Geschwindigkeiten. So wie es jetzt ist kann und darf es nicht bleiben!“ sprach Ortsvorsteher Rolf Jochum allen aus der Seele. Gerade auch die Übergangssituation für Fußgänger an der Ampel und die Lärmbelastung für die Anwohner seien nicht mehr hinnehmbar. Man müsse weiter für Tempo 50 auf der gesamten B37 durch den Ort kämpfen. Johannes Steiniger sagte zu in dieser Sache ebenfalls aktiv zu werden. Der Vorschlag Jochums ist es durch einen naturnahmen Ausbau der Isenach den Bereich aufzuwerten – und in diesem Zuge die Bundesstraße etwas zu verengen. „Das hat hinter Hardenburg auch geklappt – und die Geschwindigkeit reduziert.“ Ortsbeirats- und Stadtratskandidat Thomas Kalbfuss schlug vor den gesamten Bereich stärker auszuleuchten und so den innerörtlichen Charakter zu betonen.

Aufwerten will das CDU-Team auch den Bereich Hermann-Schäfer-Straße. Gerade als Zugang zum Pfalzmuseum müsse hier etwas getan werden. Auch die Unterführung in diesem Bereich müsse attraktiver gestaltet werden – hier könne man für die Zukunft ansetzen.

Nächste Station war der Friedhof. Hier konnte Beigeordneter Ester berichten, dass das Thema Pflege in 2019 stärker angegangen werde. Der Bauhof sei umstrukturiert worden und nun ein eigenes Team für die Friedhöfe zuständig. Hiervon und von der Anschaffung eines Heißluftgerätes zur Unkrautbekämpfung verspreche man sich eine deutliche Verbesserung. Ortsvorsteher Jochum ging auf die zukünftig möglichen Bestattungsformen ein. So werde es bald halbanonyme Gräber und andere Angebote auch in Grethen-Hausen geben.

„Der Schulstandort Grehen-Hausen ist sicher!“ konnte Rolf Jochum an der Schule einleiten. Habe es in der Vergangenheit immer mal wieder Befürchtungen gegeben, dass es zu wenige Kinder geben könnte, sei dies nun nicht mehr der Fall. Durch den Zuzug vieler junger Familien und das zukünftige Baugebiet im Hausener Bruch sei der Schulstandort für die Zukunft gesichert. „Schule und Kindergarten machen eine wertvolle Arbeit für den Ort. Gut, dass es so weitergehen kann!“ war Jochum über die-se Entwicklungen zufrieden.

Im Hausener Weg konnten Jochum und Beigeordneter Ester berichten, dass das seit Jahrzehnten leerstehende Wohngebäude nun von der Stadt gekauft werden konnte und noch in diesem Jahr mit der Sanierung begonnen wird. „Hier werden wir bezahlbaren Wohnraum herstellen. Insgesamt 14 Wohnungen werden hergerichtet. Das ist ein Thema das immer wichtiger wird – und wir sind am Ball!“ so Gerd Ester. Das Thema bezahlbarer Wohnraum wird auch im Hausener Bruch eine Rolle spielen. Dieses Gebiet soll in den kommenden Jahren entwickelt werden. Bereits dieses Jahr soll der Bebauungsplan auf den Weg gebracht werden. „In drei Jahren könnten die ersten Häuser gebaut werden.“ erläuterte Ester den Zeitplan. Ziel sei es eine aufgelockerte Bebauung ohne Blocks zu realisieren, die den Ort bereichere. Gleichzeitig solle auf die Realisierung bezahlbaren Wohnraums geachtet werden.

Zum Abschluss war die Ausfahrt am Netto Thema. Hier werde in Kürze ein Spiegel angebracht konnte Ortsvorsteher Jochum berichten. Die Verkehrssicherheit gerade auch für die Schulkinder müsse weiter verbessert werden. Bezüglich des noch fehlenden Briefkastens werden in den nächsten zwei Wochen Klarheit bestehen. Bis dahin werde die Post gegenüber der Stadt erklären, ob sie diesen wieder installieren wolle. „Mit dem Marktleiter von Netto habe ich gesprochen – diese sind wieder bereit ihn auf ihrem Gelände aufzustellen.“ war Jochum auch in diese Richtung bereits aktiv. Jetzt hänge alles an der Post.

„Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme. Nur im Dialog kann man die besten Ideen entwickeln. Und es hat sich wieder gezeigt: Grethen-Hausen hat mit Rolf Jochum genau den richtigen Ortsvorsteher!“ bedankte sich CDU-Vorsitzender Markus Wolf für die angeregte Diskussion und das Engagement Jochums. „Gehen sie wählen und unterstützen sie mit ihren Stimmen Rolf Jochum und seine starke Mannschaft der CDU! Sie haben die Erfahrung und die richtigen Ideen!“ warb Wolf für die bevorstehende Wahl am 26. Mai.

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CDU vor Ort: An die Schubkarren, fertig, los!

Hieß es am Samstag wieder, als etwa 20 Mitglieder und Freunde der CDU Bad Dürkheim am Spielplatz an der Saline anrückten, um einen Frühjahrsputz durchzuführen.Geräte und Material stellte das Bauamt zur Verfügung. Abfall wurde aufgesammelt, der Rindenmulch wurde erneuert, Sand herbeigeschafft und neuer Kies ausgetragen.

„Es ist schön, manchmal nicht nur im Ratssaal für unsere Stadt etwas zu tun, sondern auch einmal direkt vor Ort zu sein und die Schaufel selbst in die Hand zu nehmen.“ meinte Gisela Hoffmann, stellvertretende Vorsitzende des CDU Ortsverbandes, die die Organisation der Aktion übernommen hatte und mit dem Bauamt besprochen hatte, was zu tun ist. „Im nächsten Jahr brauchen wir mehr Schubkarren!“

Einige Arbeiter brachten ihre Kinder mit, die gleich im frischen Sand spielen konnten. So Andreas Wolf, Kandidat für den Ortsvorsteherposten in Ungstein. Volker Schrah, der sich in Leistadt zur Wahl als Ortsvorsteher stellt, schaufelte von 9 bis 11 Uhr die Karren voll.

Am Ende gab es Weck, Worscht und Woi, die Christian Keller vom Cockpit spendete. Wieder eine gelungene Aktion für die Allgemeinheit!

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Was den Leistadtern auf den Nägeln brennt…

Unter Führung des CDU-Ortsvorsteherkandidaten Volker Schrah, des CDU-Vorsitzenden Markus Wolf und des Ersten Beigeordneten Gerd Ester war die CDU am vergangenen Samstag in Leistadt unterwegs. „Vor Ort lassen sich die Themen unseres Ortes viel besser besprechen – der direkte Kontakt ist mir wichtig!“ so Volker Schrah. Thematisiert wurden natürlich die Dinge, die in den vergangenen Jahren realisiert wurden: Der Zaun um den Friedhof oder die Urnenwand, für die sich Gisela Hoffmann lange stark gemacht hat. Natürlich auch die Pflasterung des Kerweplatzes, die durch die Umschichtung von Finanzmitteln schneller als gedacht realisiert werden konnte.

Beim Rundgang durch das Neubaugebiet „Langwiesen“ konnte man die rasche und auch schöne Bebauung bewundern. „Ein richtiger Gewinn für Leistadt!“ so Schrah. Die wachsende Zahl von Kindern und Jugendlichen im Ort müsse man im Blick behalten – es brauche attraktive Angebote. „Die Erweiterung des Spielplatzes am Kindergarten um Attraktionen auch für Jugendliche wäre hier der richtige Weg.“ zeigte Schrah die Position der CDU auf. Gemeinsam mit den Jugendlichen müsse man das Thema besprechen und eine gute Lösung finden.

Auch der Zustand der Wasserleitungen wurde thematisiert: Gerd Ester konnte berichten, dass die Stadtwerke schon dieses Jahr erste Leitungen austauschen werde. Im kommenden Jahr würden dann weitere Abschnitte folgen. Mit den Maßnahmen wollen die Stadtwerke das Thema in den Griff bekommen, was allseits begrüßt wurde.

Und natürlich nahm das Thema „Verkehr“ einen breiten Raum ein: Volker Schrah stellte den aktuellen Planungsstand des dringend notwendigen Fahrbahnteilers am nördlichen Ortseingang dar. „Wir brauchen dringend eine Reduktion der Geschwindigkeit an dieser Stelle. Gerade, wenn man sieht, dass die Engstelle direkt folgt und die Hauptstraße der direkte Weg für die Schulkinder aus den Langwiesen zur Bushaltestelle wird.“ verwies Schrah auf die Problematik vor Ort. Für die Hauptstraße müsse klar sein: „Sie muss verkehrssicher für alle Verkehrsteilnehmer ausgebaut werden. Und dies nachdem wiederkehrende Straßenausbaubeiträge eingeführt wurden. Wir müssen die Kosten für die Anlieger so gering wie möglich halten.“ So CDU-Vorsitzender Markus Wolf. „Die Vorgaben sind klar – und jetzt warten wir ab, was das Ingenieurbüro vorschlägt. Und dann müssen wir in Leistadt diskutieren.“ so Volker Schrah.

Zum Abschluss lud Volker Schrah ins eigene Weingut zu einem Glas Wein und Brezeln. Alle Teilnehmer bestätigten: Ein spannender Rundgang mit vielen neuen Ansätzen für Leistadt. „Für uns ist klar: Volker Schrah ist mit seinem jahrzehntelangen Engagement für Leistadt und seinen Verbindungen in die Stadtpolitik genau der Richtige als Ortsvorsteher!“ schloss Markus Wolf den Rundgang.

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CDU vor Ort: Mobilitätskonzept

Vor Ort machten sich am Samstag einige Mitglieder der CDU Ratsfraktion und des Vorstands ein Bild von der Situation am Bahnhof und am Stadtplatz.Im Rahmen des Mobilitätskonzeptes der Stadt sind dies zwei Schlüsselprojekte.

CDU vor Ort am Bahnhof

Am Bahnhof finden sich zahlreiche Flächen, die besser als zur Zeit genutzt werden können: der Gleisauslauf in Richtung Sparkasse, eine freie Grünfläche neben den Gleisen und die vielen Busspuren.

„Wenn man die Situation vor Ort anschaut, fallen einem viel mehr Möglichkeiten ein, wie man gestalten kann“, meint Gerd Ester, 1. Beigeordneter, der sich für ein lebenswertes Bad Dürkheim engagiert. „Hier können wir zusätzlichen Parkraum schaffen, zum Beispiel für Bürger, die in den Ortsteilen wohnen und ab Bahnhof den ÖPNV nutzen möchten.“ Die Mitglieder von Fraktion und Vorstand, die bei dem Rundgang dabei waren, sind der Meinung, dass der P+R Parkplatz unbedingt erhalten bleiben sollen, sie dachten sogar über eine Erweiterung Richtung Bahngelände und Sparkasse nach. Werner Grill meinte, bei einer Ausweitung der Parkflächen sollten diese mit viel Sträuchern und Bäumen eingebunden sein. Auch die Zufahrt zum P+R Parkplatz sollte verbessert werden, findet Helmut Darting. Im Bereich Bushaltestellen sollte die Verwaltung prüfen, ob dieser nicht effektiver gestaltet werden kann.

Ein weiteres Augenmerk richtete die Gruppe auf den derzeitigen nicht attraktiven Fahrradabstellplatz. Die Mauer sollte geöffnet werden und ein sicherer Raum für Fahrräder entstehen. Abrunden könnte man dieses Angebot durch einen Fahrradverleih mit Service.

Steht eine Doppelbahn der Rhein-Haardt- Bahn im Wendebereich, ist es zur Zeit „geduldet“, dass feststeckende Autofahrer über den Busbahnhof ausfahren dürfen. Dies soll mit einem entsprechenden Hinweisschild legalisiert werden.

Anschließend wanderte die Gruppe noch zum Stadtplatz. Autofrei ist hier keine Alternative, vielmehr gab es viele Ideen, wie die Aufenthaltsqualität erhöht werden kann: Die Sondernutzungsflächen könnten weiter an den Straßenrand verlegt werden, damit den Fußgängern ein breiterer Gehweg zur Verfügung steht. Wobei die Vorsitzende des Gewerbevereins und Stadtratsmitglied darauf aufmerksam machte, dass die Auslagen nicht zu weit in den Straßenraum geschoben werden sollten.

Das – immer schon geltende- Halteverbot an den Längsseiten könnte durch das Aufstellen von Blumenkübeln durchgesetzt werden, wodurch sich das Bild deutlich auflockern würde. „Weinfässer passen besser zu uns!“ wirft Tine Michler ein. Dieser Vorschlag bekommt eine große Mehrheit der Beteiligten! Am bestehenden Straßenverlauf sollte nichts geändert werden, eine Verschmälerung der Durchfahrt, wie sie jetzt besteht, brächte eine weitere Verkehrsberuhigung und zusätzlichen Platz für die Besucher der Gastronomie und Kunden der Geschäfte. Dies wäre eine Maßnahme, die schnell und kostengünstig umgesetzt werden könnte und mehr Aufenthaltsqualität schafft. Eine umfassende Umgestaltung des Platzes ist mit hohen Kosten verbunden und bei den derzeitigen Projekten, die die Stadt auf ihrer Agenda hat, sowohl kurz- und mittelfristig als auch personell- und kostenmäßig nicht umsetzbar, sagte 1. Beigeordneter Gerd Ester. Viele Vorschläge, die im Rahmen der Neugestaltung des Verkehrsflusses in Bad Dürkheim gemacht wurden, klingen am grünen Tisch schön und gut, aber bei genauerer Betrachtung finden sich auch andere Lösungen. Denn bei allem gilt es, auch die finanziellen Aspekte im Auge zu behalten, um den ausgeglichenen Haushalt der Stadt nicht zu gefährden.